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KopfhörerVorsicht, keine Ohrwurmgefahr: Diese Bands lassen sich in keine Schublade stecken

Wenn Musik wie Fast Food konsumiert wird, macht sie keinen Spaß. Wir haben uns Bands herausgesucht, die lieber auf Unangepasstheit setzen und deren Alben auch beim fünfzigsten Mal anhören nicht langweilig werden.

Motorpsycho
Motorpsycho © (c) Geir Mogen/ Press Photo
 

Album der Woche: Motorpsycho

„Motorpsycho passen nicht einmal in die größte Schublade der Welt”, hat Musikjournalist Oliver Polak einst geschrieben. Die Band aus Trondheim erfindet sich seit fast dreißig Jahren mit jedem ihrer Alben neu. Ihr Stil erinnert an eine intensive Mischung aus Metal, Psychedelic-Rock, 70s und Folk, wobei einzelne Songs schon mal eine halbe Stunde lang dauern können. Klar, dass man da vergeblich nach Ohrwürmern sucht. Aber genau das ist es auch, was den Reiz der drei Norweger ausmacht. "Wir wollen die Leute einfach immer wieder überraschen. Man sollte sich ein Album fünfzig Mal anhören können, ohne gelangweilt zu sein", erklärten sie in einem Interview in den 90er-Jahren. Eine Aussage, die bis heute nichts an Gültigkeit nichts eingebüßt hat.

Man sollte sich ein Album fünfzig Mal anhören können, ohne gelangweilt zu sein

Motorpsycho

The Crucible

Heute veröffentlichen die Musiker ihr neuestes Studioalbum unter dem Titel "The Crucible" ( auf deutsch "Schmelztiegel"). Darunter verstehe man "eine Situation in der gebündelte Kräfte zusammenwirken, um eine Veränderung zu bewirken", gaben die Musiker in ihrer Presseaussendung bekannt. Visuell und musikalisch beginne das neue Album dort, wo der Vorgänger „The Tower“ (vom  Rolling Stone als "anderthalbstündige Psychedelic-Rock-Oper" bezeichnet), geendet habe. "Crucible" besteht nur aus drei Tracks, in denen es Motorpsycho aber "ordentlich krachen lassen", lautet das Urteil der Zeitschrift "stereoplay". Wer sich schon einmal mit den bisher erschienenen Musikvideos auf die neue CD einstimmen will, kann das unter www.motorpsychodelicclips.com tun.

 Vampire Weekend: Harmony Hall

Sechs Jahre ist es her, dass die New Yorker Band ihr Album "Modern Vampires of the City" veröffentlichte. Für all jene, die schon sehnsüchtig auf neue Musik warten, gibt es jetzt gute Nachrichten: Vampire Weekend veröffentlichten ihre neue Single "Harmony Hall", auf der sie sich auch nach mehrjähriger Pause treu geblieben sind. Es ist ein erster Vorgeschmack auf ihren neuen Longplayer, der ganze 18 Songs zählen wird.

 Sharon Van Etten - Seventeen

Für alle, die sie noch nicht kennen: Sharon Van Etten ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin. Sie lebt im New Yorker Stadtteil Brooklyn und spielt Gitarre, Klavier, Violine und Klarinette. Und auch, wenn sie auf ihrer neuen Platte düstere Synthesizer-Klänge unter die Gitarrenriffs mischt - sie rockt! In "Seventeen" schreibt die 38-Jährige über ihr 17-jähriges Ich: "„I used to feel free, or was it just a dream?“ fragt sie sich rückblickend. Ein echter Tipp!

 

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Leberknoedel
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„I used to feel free, or was it just a dream?“

Freedom just another word for nothing left to lose

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