InterviewGeorg Friedrich Haas: "Ich kenne keine Anti-Oper"

Beim samstägigen Konzert zur Saisoneröffnung der Grazer Oper ertönt auch ein Werk von Georg Friedrich Haas. Ein Gespräch mit dem Komponisten über Alphörner und Anerkennung.

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Der Komponist Georg Friedrich Haas © Ricordi/Harald Hoffmann
 

In Ihrem concerto grosso Nr. 1 verwenden Sie vier Alphörner, was keine folkloristischen Gründe hat.
GEORG FRIEDRICH HAAS: Das Alphorn ist kein folkloristisches Instrument, sondern eine bürgerliche Erfindung. Es produziert eine recht präzise gestimmte Obertonreihe – die daraus entstehende Harmonik spielt in meiner Musik generell eine bedeutende Rolle. Mein concerto grosso Nr. 1 ist geradezu pädagogisch angelegt: Die Alphörner sind die Lehrmeister, die dem Orchester die Intonation der Obertonreihe vermitteln.

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