Abschiedsgala in WienJosé Carreras: "Ich bin ein sehr glücklicher Mensch"

Die Wiener Staatsoper zeigt sich einem ihrer großen Stars gegenüber dankbar. José Carreras, Publikumsliebling über Jahrzehnte, darf sich am Dienstag mit einer großen Gala verabschieden. Der ORF zeichnet das Ereignis auf. In Begleitung seines Sohnes Albert kam der Tenor gestern am späten Nachmittag zu einer Plauderstunde in die Wiener Niederlassung der Firma Chopard, die seine Leukaemia Foundation seit Jahren großzügig unterstützt.

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MOSCOW, RUSSIA - OCTOBER 1, 2019: Spanish tenor Jose Carreras performs during a concert accompanied by the Moscow City
José Carreras bei einem Konzert in Moskau © imago images/ITAR-TASS
 

Herr Carreras, auf einem großen Poster, das hier in den Räumlichkeiten steht, fällt auf, dass Ihr Vorname mit Josep geschrieben ist.

JOSÉ CARRERAS: Weil das der Name ist, der mir wirklich gegeben wurde. Aber mein Vater war Republikaner und durfte nach dem Spanischen Bürgerkrieg seinen Beruf als Gymnasiallehrer nicht mehr ausüben. Wir wanderten vorübergehend nach Argentinien aus, nach der Rückkehr musste er als Verkehrspolizist arbeiten. Und ich durfte mich offiziell nur José nennen. Das blieb mir dann überall auf der Welt, aber daheim in Katalonien bin ich längst wieder Josep.

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