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Slowenische PhilharmonieRomantische Ausdruckstiefen und majestätische Klangpracht

Laibach: Die Slowenische Philharmonie unter Daniel Harding im Cankar Center in einem Konzert der Extraklasse.

Daniel Harding führte durch das Programm © Decca
 

Aus dem Nichts heraus begann dunkel und im tiefsten Bass das Klangfundament zu wabern, scharf gestochen drang das berühmte, in Filmen und Werbespots viel gebrauchte Trompetenmotiv hervor bis mit voller Klangfülle in strahlendem C–Dur das Riesenorchester einsetzte: Aber nicht nur mit diesem Beginn, dem wahrscheinlich eindrucksvollsten Sonnenaufgang der gesamten Musikliteratur, aus Richard Strauss „Also sprach Zarathustra“ wussten die Slowenische Philharmonie unter dem stets animierenden britischen Stardirigenten Daniel Harding zu beeindrucken: Den ganzen Abend strahlte und funkelte es bei den Streichern und im Holz. Da erlebte man meist präzises Blech, feine Lyrismen wie auch eine spannungsvolle Klangpracht bis ins Majestätische gesteigert. Alles war dynamisch austariert und transparent aufbereitet. Viele famose Solisten aus den eigenen Reihen waren zu hören, insbesondere der Konzertmeister Miran Kolbl, mit vielen exzellent musizierten Soli.

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