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Ausblick zum FestivalstartDie seltsamste styriarte aller Zeiten

Morgen startet in Graz die seltsamste styriarte aller Zeiten. Das der Krise abgerungene Festival beleuchtet die Nacht. Ein Ausblick auf das Programm.

Alfredo Bernardini dirigiert das Eröffnungskonzert am 1. Juli © (c) NikolaMilatovic/styriarte
 

Die Schönheit erwächst aus dem Begreifen ihrer Vergänglichkeit. Die Musik ist die beste Veranschaulichung dieser Annahme: Denn kaum hat sie Gestalt angenommen, ist sie schon wieder verklungen. Dass Musik immer im Verschwinden begriffen ist, macht sie kostbar. Das und dass sie unser Zeitempfinden aufheben kann. Wer’s nicht glaubt, muss nur Richard Wagners Oper „Parsifal“ zuhören, wo es ausdrücklich heißt: „Zum Raum wird hier die Zeit.“

Die styriarte in Graz lädt seit 35 Jahren zu Einübungen in diese Materie. So nahe wie 2020 ist man aber noch nie an die Vergänglichkeit und letztlich ans Verschwinden herangerückt. Das Festival wurde der Coronakrise abgerungen. Es ist eine hochriskante Veranstaltung für die Festivalmacher, weil das Publikum ja nichts riskieren müssen soll und alle Gesundheitsauflagen erfüllt werden.

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