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"Bayreuth Baroque": Bayreuth zündet heuer erstmals ein barockes Feuerwerk

Der österreichischer Intendant Max Emanuel Cencic bringt von 3. bis 13. September die Stars der Barockmusik in die Wagner-Stadt.

Der Österreicher Max Emanuel Cencic präsentiert in Bayreuth barocke Genüsse © KK
 

Der österreichische Counterstar Max Emanuel Cencic hat am Mittwoch in der  Bayreuth sein Programm für das erste Festival "Bayreuth Baroque" mit ihm als Intendanten präsentiert. Von 3. bis 13. September wird im alterwürdigen, UNESCO-geschützten Markgräflichen Opernhaus ein barockes Feuerwerk mit den Stars der Zunft gezündet.

Dabei legt Neo-Festivalchef Cencic einen Fokus auf Werke, die nach ihrer Entstehungszeit - wenn überhaupt - nur mehr selten am Spielplan zu finden waren. So können sich Freunde der Barockoper über die Eröffnungspremiere am 3. September freuen. Erstmals in der Neuzeit ist Nicola Porporas "Carlo il Calvo" aus 1738 zu sehen, wobei hier der 43-jährige Hausherr Cencic auch gleich die Regie und die Rolle des Lottario übernimmt. Ihm zur Seite stehen mit Starcounter Franco Fagioli als Adalgiso und Julia Lezhneva als Gildippe langjährige Wegbegleiter des Barockpromoters, während George Petrou die Armonia Atenea durch den Abend führt.

Die zweite, lediglich konzertante Oper stellt Leonardo Vincis "Gismondo, Re di Polonia" ab 11. September dar. Auch hier ist Cencic in der Titelpartie zu erleben, während ihm Dilyara Idrisova (als Giuditta), Aleksandra Kubras-Kruk (als Primislao) oder Yuriy Mynenko (als Ottone) zur Seite stehen. Für die musikalische Gestaltung zeichnet Martyna Pastuszka mit dem Orkiestra Historyczna verantwortlich.

Zugleich bleiben auch die opernfreien Abende des Festivals nicht unbespielt. Ein Galakonzert von Weltstar Joyce di Donato gemeinsam mit dem Pomo d'oro unter Maxim Emelyanychev stellt hier am 6. September den Höhepunkt dar, bevor am 12. September Vivica Genaux mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katscher Hasse-Arien präsentiert. Zugleich bespielt man mit den Konzerten nicht nur das 1748 eröffnete und gerade frischrenovierte Markgräfliche Opernhaus. So ist etwa am 10. September Jordi Savall mit Hesperion XXI in der Stadtkirche zu hören.

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