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PremierenkritikEin Thriller mit Albträumen in München

Petrenko, Petersen, Kaufmann: Korngolds „Die tote Stadt“ an der Bayerischen Staatsoper mit hohem Starfaktor wurde umjubelt.

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Jonas Kaufmann und Marlis Petersen brillieren in den schwierigen Hauptpartien © Hösl/Staatsoper
 

Klaustrophobisch eng ist der Raum. Die Wände sind vollgepflastert mit ihren Fotos. In der Mitte ein Panzerschrank. Geöffnet sieht man einen Schrein mit brennenden Kerzen, in deren Mitte eine Haarsträhne - die Perücke einer Krebskranken: So sehen Regisseur Simon Stone und sein Bühnenbildner Ralph Myers die „Kirche des Gewesenen“. Diese Reliquienkammer ist das Zentrum des weißen Bungalows von Paul, wo er alle Erinnerungsstücke an seine geliebte, verstorbene Marie in beschrifteten Kisten penibel geordnet aufbewahrt und die nur mit Latexhandschuhen angefasst werden dürfen. Hier in der Stadt Brügge ereignet sich seine düstere Geschichte, wo er um seine verstorbene Frau Marie völlig zurückgezogen trauert. Er lernt die Tänzerin Marietta kennen, und projiziert in sie seine verstorbene Frau. Er verfällt ihr und erlebt albtraumartig sogar, sie ermordet zu haben. Realität und Traum vermischen sich. Schließlich löst er sich mit Hilfe seines Freundes Frank aus der Vergangenheit und verlässt die Stadt.

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