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Zeremonie in LondonInternational Opera Awards: Kein Preis nach Österrreich

Die österreichischen Nominierten gingen beim Internatoinal Opera Award in London leer aus. Dafür wurde die Salzburger Salome, Asmik Grigorian, als beste Sängerin ausgezeichnet.

SALZBURGER FESTSPIELE 2018: FOTOPROBE 'SALOME'
Asmik Grigorian, Salome bei den Salzburger Festspielen wurde als beste Sängerin ausgezeichnet © APA/BARBARA GINDL
 

Asmik Grigorian, litauische Sopranistin und als "Salome" auch heuer Salzburger Festspielstar, ist bei den International Opera Awards gestern, Montag, Abend als beste Sängerin ausgezeichnet worden. Unter den Männern ging US-Tenor Charles Castronovo als Sieger hervor, in der Königskategorie des Besten Opernhauses musste das nominierte Theater an der Wien den Titel der Vlaanderen Opera (Antwerpen/Gent) überlassen.

Auch die anderen österreichischen Nominierten gingen bei der Zeremonie in London leer aus. Als beste Uraufführung wurde György Kurtags "Fin de partie" an der Mailänder Scala ausgezeichnet (auch Thomas Larchers "Das Jagdgewehr" von den Bregenzer Festspielen war im Rennen), als beste Solo-Einspielung, auf die sich Max Emanuel Cencic Hoffnungen machen durfte, ging Stephane Degouts "Enfers" hervor.

Den Titel als bester Dirigent nahm Marc Albrecht mit nach Hause, Katie Mitchell wurde für die Regie, Leontyne Price für das Lebenswerk, das Royal Opera House für das beste Orchester und die Bolschoi Oper für den besten Chor ausgezeichnet. Das beste Festival ist laut Opera Awards das Janacek-Festival in Brünn. Auch der Preis für die beste Inszenierung ging an eine Janacek-Oper: An Krzysztof Warlikowsis Londoner Regie von "Aus einem Totenhaus". Interessanteste Wiederentdeckung war Hasses "Artaserse", beste CD-Einspielung Rossinis "Semiramide" (erschienen auf Opera Rara).

Die International Opera Awards wurden 2013 in London gestiftet.

 

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