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Nachtkritik"Salome" in Graz: Viel Blut, viel Gewalt

Die neue "Salome"-Inszenierung der Grazer Oper ist zwar bisweilen arg klischeehaft, aber auch dank der starken Besetzung spannend. Johanni van Oostrum wurde für ihre Salome-Darstellung frenetisch gefeiert. Ein Abend nicht nur für die Fans von Richard Strauss.

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Starkes Duo: Johanni van Oostrum (Salome) und Manuel von Senden (Herodes) © (c) Werner Kmetitsch/Grazer Oper
 

Gestörte und Verstörte, viel Blut und viel Gewalt: Die Dekadenz am Hof des Tetrarchen von Judäa erscheint auf der Grazer Opernbühne im modernen Gewand. Das mit viel Sex und Missbrauch angereicherte Geschehen im Designer-Ambiente ist zeitwielig arg klischeehaft, aber Florentina Kleppers Inszenierung, die viel mit Videoprojektionen arbeitet, hält auch einige spannende, psychologisierende Momente parat. Ihre Arbeit stellt sich ja in eine stolze Grazer Salome-Tradition. Die letzte Produktion der biblischen Sex-and-Crime-Oper besorgte Regisseur Martin Kusej, und die allererste Grazer Aufführung der "Salome" dirigierte ja der Komponist höchstselbst und ist in die Musikgeschichte eingegangen.

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