Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Film der Woche"The Great Green Wall": Die gute, grüne Grenze

Sankara statt Wakanda: Jared P. Scott erzählt in seinem Dokumentarfilm „The Great Green Wall“ von einem panafrikanischen Aufforstungsprojekt.

Jared P. Scott berichtet in der Doku „The Great Green Wall“ von einem afrikanischen Traum © Polyfilm
 

Bewertung: ****

Der neue afrikanische Traum ist eine Mauer. Keine aus Beton und Stacheldraht, wie sie Europa für seine Grenzen im Sinn hat, sondern eine grüne aus Bäumen. Es ist eine Mauer gegen die Desertifikation, die Ausbreitung der Sahara, eine Wurzel vieler weiterer Probleme entlang der Sahelzone. Dürre führt zu Hungersnot, diese zu Konflikten, die Menschen vertreiben. Dort ist die „Frontlinie des Klimawandels“ und dort liegt die Ursachenbekämpfung von der in Europa so gern gesprochen wird. „The Great Green Wall“ ist ein panafrikanisches Aufforstungsprojekt, 7000 Kilometer vom Senegal über Mali, Nigeria und Niger bis nach Äthiopien und Dschibuti. Diese Route vollzieht die Doku des New Yorkers Jared P. Scott nach. Bereits in seinem genialen filmischen Gespräch mit Noam Chomsky „Requiem for the American Dream“ ließ er andere zu Wort kommen. Im aktuellen Film, zu dem es auch einen Virtual-Reality-Ableger gibt, ist das umso wichtiger.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren