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Film der Woche"Harriet" nach wahrer Geschichte: Göttliche Freiheit

Von der Sklavin zur Freiheitskämpferin: Das Biopic erzählt die wahre Geschichte von Harriet Tubman. Cynthia Erivo brilliert zwischen viel Pathos.

Brillantes, oscarnominiertes Spiel: Jeder Blick von Cynthia Erivo in „Harriet“ sagt mehr aus, als es die mitunter platten Dialoge tun © Universal Pictures
 

Bewertung: ***

Der „Guardian“ nannte sie den „Spartacus des amerikanischen Südens“, und das sagt eigentlich schon alles. Harriet Tubman war eine Heldin, eine Superheldin im echten Leben. Geboren um 1820 – das genaue Datum steht nicht fest – als Araminta Ross auf einer US-Sklavenplantage in Maryland, wurde sie als Kind geschlagen, ausgepeitscht und „vermietet“. Als Jugendliche erlitt sie eine schwere Kopfverletzung, die Halluzinationen infolgedessen sollten sie ihr Leben lang beeinträchtigen.
Ihrer Familie wurde zwar die Freiheit versprochen, aber der sadistische Sohn des Besitzers ist von Harriet besessen und lässt sie nicht gehen. Da macht sie ihr Vater auf einen Fluchtweg aufmerksam. Und die junge, religiöse Frau flieht alleine nachts durch Sümpfe und Wälder in den Norden. Sie schafft den Weg in die Freiheit und nimmt 1849 eine neue Identität an.

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