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Film der Woche"Sorry We Missed You": Ein Sittenbild moderner Sklaverei

Gemeinsam mit Drehbuchautor Paul Laverty entwirft Ken Loach das Bild einer Arbeitswelt, in der die Würde des Menschen auf dem Spiel steht.

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Der arbeitslose Familienvater Ricky (Kris Hitchen) spürt die Auswüchse des Neoliberalismus © Filmladen
 

Bewertung: ****

Seine Filme sind politisch, parteiisch und persönlich. In „Sorry We Missed You“ erweist sich Regie-Altmeister Ken Loach einmal mehr als Chronist und Ankläger sozialer und politischer Missstände. Nach „I, Daniel Blake“ (2016) legt der 83-jährige Brite ein berührendes Sozialdrama vor, das in geistiger Verwandtschaft zu seinem preisgekrönten Œuvre steht. Der arbeitslose Familienvater Ricky (Kris Hitchen) möchte als selbstständiger Botenfahrer durchstarten. Flexible Arbeitszeiten und leistungsabhängige Bezahlung sollen den sozialen Aufstieg ermöglichen. Doch der Preis dafür ist höher als gedacht.

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