"Mit Siebzehn"Erotische Verwicklungen des Erwachsenwerdens

Ein vielschichtiger Jugendfilm des Altmeisters André Téchiné erzählt die Geschichte einer schwierigen Freundschaft - und beschreibt deren überraschende Wendungen.

"Mit Siebzehn": Corentin Fila, Kacey Mottet Klein © Verleih
 

Der französische Drehbuchautor und Regisseur André Téchiné, Jahrgang 1943, gehört zu den Fixsternen des europäischen Autorenfilms. Vor eineinhalb Jahren lief sein bisher letzter Film „Mit siebzehn“ im Wettbewerb der Berlinale, erst jetzt kommt er hier in die Kinos.

Thomas (Corentin Fila) und Damien (Kacey Mottet Klein) gehen in einer Kleinstadt in den Pyrenäen in die selbe Schulklasse und können einander nicht ausstehen. Im Wechsel der Jahreszeiten wird hier wieder einmal eine Geschichte des Erwachsenwerdens erzählt, eine Geschichte der Neugierde, Verwirrung und des Begehrens. Am Rande des Geschehens und doch mittendrin steht Damiens Mutter (Sandrine Kiberlain), eine Ärztin, die viel übersieht.

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