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Hauptfavorit ist "Mank"Österreichische Koproduktion für Oscar nominiert

Jasmila Žbanić' "Quo Vadis, Aida?" geht für Bosnien-Herzogowina ins Oscar-Rennen. Die österreichische Koproduktion dreht sich um eine Übersetzerin während des Bosnienkrieges. Hauptfavorit bei den Oscars ist die Filmbiografie "Mank" mit insgesamt 10 Nominierungen.

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Jasmila Žbanić hat Chancen auf einen Oscar © AP
 

Die bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgeführte Arbeit "Quo Vadis, Aida?" ist eine Koproduktion von acht Ländern und mit österreichischer Beteiligung durch Coop99 und den ORF. Die 46-Jährige Jasmila Žbanić blickt darin auf eines der vergessenen und verdrängten Traumata der jüngeren Geschichte zurück: das Massaker von Srebrenica, bei dem im Juli 1995 rund 8000 Bosnier ermordet wurden. „Tatsache ist, dass auch heute noch, nach 25 Jahren, 1700 Menschen vermisst werden. Die Geschichte von Srebrenica ist ein Drama, das mich als Filmemacherin völlig vereinnahmt hat“, sagte Žbanić in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“. Komplettiert wird die Nominierten-Liste für den Auslandsoscar von "Better Days" (Hongkong), "Collective" (Rumänien),  "The Man Who Sold His Skin" (Tunesien) sowie "Der Rausch" (Dänemark) von Thomas Vinterberg.

"Mank" führt Nominiertenliste an

Gesamt gesehen hat David Finchers Filmbiografie "Mank" mit 10 Nominierungen die Nase vorn, darunter für Bester Film, Bester Regisseur oder  Bester Hauptdarsteller (Gary Oldman). Weiters für den Besten Film nominiert: "The Father", "Judas and the Black Messiah", "Mank", "Minari", Nomadland", "Promising Young Woman", "Sound of Metal" und "The Trial of the Chicago 7".

Nach "Mank" folgen Chloé Zhaos Golden-Globe-Gewinner "Nomadland" ebenso mit sechs Gewinnchancen in die cineastische Nacht der Nächte wie "Minari" von Lee Isaac Chung oder "The Father" von Florian Zeller. Ebenfalls auf sechs Nominierungen brachten es das Gehörlosendrama "Sound of Metal", Aaron Sorkins "The Trial of the Chicago 7" sowie "Judas and the Black Messiah" von Shaka King über die Black-Panther-Bewegung in den 1960ern. All diese Werke sind auch in der Königskategorie des besten Films nominiert. Diese Runde komplettiert einzig noch Emerald Fennells Rache-Satire "Promising Young Woman", die es auf fünf Nominierungen bringt.

Dazu zählt auch jene für die beste Regie, wobei sich Fennell hier mit "Mank"-Macher David Fincher, Lee Isaac Chung für "Minari", Chloè Zhao ("Nomadland") und dem dänischen Regisseur Thomas Vinterberg messen muss. Vinterberg ist mit seinem Erfolgswerk "Der Rausch" mit Mads Mikkelsen auch in der Sparte des besten Auslandsfilms im Rennen.

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Als Bester Schauspieler gehen neben Oldman auch noch Riz Ahmed, Chadwick Boseman, Anthony Hopkins und Stephen Yeun, als Beste Schauspielerin dürfen sich Viola Davis, Andra Day, Vanessa Kirby, Frances McDormand und Carey Mulligan Chancen ausrechnen.

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