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Der neue "Bond"Lashana Lynch verkörpert Geheimagentin "007"

Nun ist es fix: die Britin Lashana Lynch trägt im neuen Bond-Streifen die Geheimagentennummer 007.

Lashana Lynch verkörpert 007 © APA/AFP/TOLGA AKMEN
 

Im kommenden James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" spielt die Britin Lashana Lynch an der Seite von Daniel Craig die Geheimagentin Nomi, die dem Platzhirsch Konkurrenz macht. Mit ihrer Rolle wolle sie "Frauen aller Generationen ermutigen", sagte die 32-Jährige im Frühjahr. Nun ist  fix, dass sie in dem Streifen auch die Geheimagentennummer 007 bekommen wird. Denn Bond befindet sich zu Beginn des Films im Ruhestand. Für Lashana Lynch, die einem internationalen Publikum erstmals im MCU-Superheld*innen-Film „Captain Marvel“ auffiel, war von Beginn an klar (via Harper’s Bazaar), dass nicht alle Fans damit einverstanden sein werden und dass sie mit heftiger Kritik zu rechnen hat: „Ich bin eine Schwarze Frau. Wenn es eine andere Schwarze Frau gewesen wäre, die diese Rolle erhalten hätte, wäre die Debatte dieselbe. Sie wäre denselben Attacken ausgeliefert. Ich muss mich nur selbst daran erinnern, dass eine Debatte stattfindet; und dass ich Teil von etwas bin, das sehr, sehr revolutionär sein wird.“

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Dass Frauen in früheren Bond-Filmen nur hübsche Bettgefährtinnen des Agenten waren, findet Lynch allerdings nicht. "Es gibt viele sehr starke weibliche Rollen in der Reihe", sagte sie. "Wir wollten, dass Nomi das fortsetzt." "Keine Zeit zu sterben" (im Original: "No time to die") ist der erste James-Bond-Film in der #MeToo-Ära. Der smarte Geheimagent soll sich laut Lynch aber treu bleiben. "Eine '#MeToo-Version' von James Bond - ich glaube, das gibt es nicht", sagte sie. "Er kann genau derselbe bleiben. Aber er reagiert zwangsläufig anders, weil die Frauen, mit denen er zu tun hat, ihn geistig und körperlich herausfordern." Vor allem dank Produzentin Barbara Broccoli habe sich der Charakter längst so entwickelt, "dass er empfänglicher für die Welt ist, in der wir die letzten fünf bis zehn Jahre gelebt haben".

Bis "Keine Zeit zu sterben" ins Kino kommt, müssen sich die Fans nun allerdings noch länger gedulden als geplant. Nach mehreren coronabedingten Verschiebungen ist mit einem Start ab dem 31. März 2021.

Kommentare (6)
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Hako2020
0
3
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Der

Autor Ian Flemming wird darüber im Grab rotieren,so
das die Erdrotation ein laues Lüfterl ist.
Aus James wird eine Jamina!

shorty
2
3
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Unter "very british"

verstehe ich etwas anderes!

Amadeus005
2
0
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British Empire nicht verstanden?

Da ist jeder Breitengrad der Welt irgendwie dabei.

walter5657
4
7
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Das hat jetzt

nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun, aber eine Frau als Bond geht für mich gar nicht! Egal welche Hautfarbe.

steirischemitzi
0
2
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Genau lesen...

"an der Seite von Daniel Craig"!

SagServus
5
29
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Ich bin eine Schwarze Frau. Wenn es eine andere Schwarze Frau gewesen wäre, die diese Rolle erhalten hätte, wäre die Debatte dieselbe.

Die Kritik wäre generell gekommen, egal welche Hautfarbe die Frau hat.

Die Kritik ist ja eher, dass Bond keine Frau ist.