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Filmfestspiele VenedigZäher Start ins All am Lido

Kaum Erfrischung am zweiten Festivaltag in Venedig: Eine Starbesetzung rettet kein Sci-Fi-Drama, Trennungen sind auch auf der Leinwand anstrengend und um Frauenfreiheiten muss auch noch gekämpft werden.

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ITALY-CINEMA-VENICE-FILM-FESTIVAL-MOSTRA
Das "Ad Astra"-Team Liv Tyler, Brad Pitt, Ruth Negga und Regisseur James Gray © APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI
 

Eine Woche später wäre die Einschlafquote im Kino sicher noch deutlich höher ausgefallen. Am zweiten Festivaltag in Venedig allerdings dürften die meisten noch frisch genug für James Grays Sci-Fi-Drama „Ad Astra“ gewesen sein – und um Brad Pitt, der Fans auf dem Lido verlässlich in kreischende Star-Ekstase versetzte, mit offenen Augen ins Weltall zu folgen. Selbst im Wachzustand fühlte man sich aber seltsam sediert in dieser zeitzerdehnten Space-Meditation, bei der es in der nicht allzu fernen Zukunft um nicht weniger als die Rettung der Menschheit geht. Im Kern allerdings konzentriert sich Regisseur Gray dabei auf das intime Drama eines Sohnes mit Sehnsucht nach seinem Vater, der emotional und ganz real denkbar weit von ihm entfernt ist: am Planeten Neptun.

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