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72. Festival de CannesTraurigkeit in salziger Meeresluft

Kontrastreiches in Cannes: Isabelle Huppert brilliert in einem subtilen Film über das Ende der Liebe und des Lebens. Und die Brüder Dardenne zeigen etwas zu skizzenhaft den religiösen Sinneswandel eines jungen Moslems.

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Isabelle Huppert (66) zeigt in „Frankie“ von Ira Sachs einmal mehr große Schauspielkunst. © Sony
 

In Cannes muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Denn nur mit einem Quäntchen Glück bekommen Fans während des Festivals von ihren favorisierten Stars ein paar Sekunden Aufmerksamkeit: für ein Autogramm vor einem der Luxushotels an der Croisette. Oder, wer sich mit einer festgeketteten Leiter einen heiß begehrten Platz erkämpft hat, für ein Selfie am roten Teppich. Was für ein Ereignis wäre es aber, wenn man in einer der zahlreichen Gassen in einem Restaurant sitzt und auf einmal Penélope Cruz für eine Weile an den Tisch käme und mit einem Glas Wein anstieße? So ähnlich passiert es in einer Szene in Ira Sachs‘ Wettbewerbsfilm „Frankie“, in dem Isabelle Huppert in der Titelrolle nachdenklich und charmant eine berühmte Filmschauspielerin verkörpert, die sich während eines Spaziergangs im Portugalurlaub plötzlich im Park bei der Feier eines 88. Geburtstages am Tisch wiederfindet. Eigentlich aber hat sie im portugiesischen Sintra ein letztes Mal ihre Liebsten um sich versammelt.

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