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Filmfestival CannesRegisseurin Hausner schafft eine eigenwillig entrückte Atmosphäre

Die Wiener Regisseurin Jessica Hausner (47) präsentierte sich mit einer ungewöhnlichen Geschichte erstmals im Hauptbewerb von Cannes. "Little Joe" ist eine stilisierte, zurückhaltend futuristische Science-Fiction. Popstar Elton John wurde auf dem roten Teppich bejubelt und auf der Leinwand als „Rocketman“ gewürdigt.

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Jessica Hausner, erfolgreiche Regisseurin und Drehbuchautorin aus Wien, auf dem roten Teppich in Cannes © APA/AFP/VALERY HACHE
 

Die österreichische Regisseurin Jessica Hausner wirft einen Blick in eine nahe, aber nicht näher bestimmte Zukunft. Mit „Little Joe“ hat sie es nach drei Einladungen in die Nebenreihe „Un certain regard“ in diesem Jahr endlich als eine von vier Frauen in die Cannes-Königsklasse geschafft. Emily Beechum, Ben Wishaw und Kerry Fox gehören in Hausners ersten englischsprachigen Arbeit zu einem Team von Wissenschaftlern und Pflanzenzüchtern, die eine besondere Blume erschaffen haben: Wer an ihr riecht, wird glücklich. Der Haken: Das genmanipulierte Gewächs verändert das Wesen derjenigen, die sie hegen, pflegen, mit ihr reden – und macht sie abhängig.

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