Pepo Pichler, der in Klagenfurt geborene Künstler, der seit Jahren zwischen San Francisco und St. Margarethen im Lavanttal hin und her pendelt, ist ein bedachter Reisender und als solcher sowohl ein Kosmopolit als auch ein Wanderer zwischen den Welten im besten Sinn. Christine Wetzlinger-Grundnig, Direktorin des MMKK, bezeichnet sein Standing innerhalb der Kunstwelt explizit als eine „Sonderposition“, die ihresgleichen sucht. Wohl sind auf Schritt und Tritt Berührungspunkte mit den unterschiedlichsten Strömungen der Moderne feststellbar, doch finden sie stets in einem eigenständigen Habitus ihren Niederschlag. „Er integriert Dinge der Realität, der zeitgenössischen Alltagskultur in die Kunst und gewährleistet damit eine Annäherungsmöglichkeit an die Wirklichkeit“, so Wetzlinger-Grundnig.