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Egyd Gstättner denkt querVor einem Jahr auf der Piazza Unità

Egyd Gstättner erinnert sich an seine erste Begegnung mit Corona während des Triestiner Karnevals.

ITALY CARNIVAL
Die berühmten venezianischen Masken hat man ja ursprünglich auch aufgesetzt, weil man Ansteckung bei Seuchen und Epidemien vermeiden wollte © APA/EPA/ANDREA MEROLA
 

Vor einem Jahr war ich zum letzten Mal in Triest, meiner Lieblingsstadt. Damals gab es genau einen bestätigten Fall eines Patienten, der sich angeblich mit einem aus China stammenden gefährlichen Virus namens Corona infiziert hatte, irgendwo in der Lombardei. Es war der Faschingssonntag. „Wir fahren mitten hinein ins Dante’sche Inferno!“, alberten meine Freunde und ich. Nur Tage später sollten sich unsere Scherze als äußerst geschmacklos erweisen. Manchmal sind Geschmacklosigkeit und Wahrheit freilich Geschwister.

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