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Theater in KärntenUmplanen, verschieben und hoffen

Die neuebuehnevillach streamt am 5. Februar die nächste Premiere. Auch andere Kärntner Bühnen möchten so bald wie möglich wieder durchstarten. Ein erster Rundblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

(R)Evolution in der neuenbuehnevillach © (c) Patrick Connor Klopf
 

neuebuehnevillach

Natürlich hätte man gerne ab heute wieder live vor Publikum gespielt. Aber die neuebuehnevillach (nbv) hat mittlerweile auch schon viel Routine beim Live-Streamen entwickelt: „Wir machen das jetzt seit letzten März. Wir haben viel gelernt und auch das Publikum hatte viel Zeit, sich daran zu gewöhnen“, sagt Michael Weger. Und so feiert aufgrund der weiter geschlossenen Bühnen auch das Stück „(R)Evolution“ am 5. Februar die Premiere als Live-Stream. Geplant sind sechs Vorstellungen und das „Vorinteresse“ für das Online-Theater ist groß: „Wir merken nicht, dass die Nachfrage nach den Streaming-Produktionen nachgelassen hätte“, so Weger. Bei Daniel Glattauers „Die Liebe Geld“ etwa hatte man rund 1500 Zuschauer. Als nächste Premiere steht dann am 19. März Peter Turrinis „Gemeinsam ist Alzheimer schöner“ auf dem Programm, da hofft man sehr, wieder vor Live-Publikum spielen zu können. Das Streamen will man trotzdem beibehalten: „Wir hatten Zugriffe aus Israel, Washington oder Dublin. Es gibt ja überall Auslandskärntner und das Interesse ist groß“, so Weger.

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