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Präsidentin des Wiener KünstlerhausesDie Leute verhalten sich im Museum anders als beim Einkaufen

Tanja Prušnik, Präsidentin der Wiener Künstlerhaus-Vereinigung, über den Neustart ihres runderneuerten Hauses am Karlsplatz und die Mühen des Lockdowns.

KUeNSTLERHAUS AM KARLSPLATZ - PK HASELSTEINER / SCHOeDER / PRUSNIK
Die "WG" vom Wiener Karlsplatz: Karl Albrecht Schröder (Alberinta modern), Tanja Prušnik (Künstlerhaus), Hans Peter Haselsteiner © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Vor bald einem Jahr wurde das Wiener Künstlerhaus wiedereröffnet. Wie erging es Ihnen und Ihrer Künstlervereinigung seither?

Tanja Prušnik: Trotz der schwierigen Umstände eigentlich ganz gut. Wir sind mit den Besucherzahlen zufrieden und hatten im März eine wunderbare Eröffnung. Vor dem letzten Lockdown wurden unsere aktuellen Ausstellungen „When Gesture Becomes Event“ und „Waste Art“ von bis zu 200 Personen pro Tag besucht.

Hans Peter Haselsteiner hat 57 Millionen Euro in den Prachtbau am Karlsplatz investiert und sich dafür zwei Drittel der Ausstellungsfläche reserviert. Wie funktioniert das Zusammenspiel mit dem neuen Hausherren, der Künstlerhaus-Gesellschaft und der Albertina Modern?

Die Haselsteiner Familienprivatstiftung ist unser eigentlicher Partner. Mit der Albertina Modern leben wir in gutem Einverständnis. Es gibt natürlich Reibungspunkte wie in jeder Wohngemeinschaft. Wir teilen uns das Haus, aber jeder macht seine eigenen Dinge.

Also keine Trauer mehr unter Ihren Mitgliedern, dass das marode Gebäude einen neuen Mehrheitseigentümer gefunden hat?

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