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Alfred Klinkan und Robert SchadMuseum Liaunig: Von der Lust am Fantastischen

Eigenwillige „Malereispiele“ und stählerne Tänzer: Das Museum Liaunig zeigt Arbeiten von Alfred Klinkan und Stahlskulpturen von Robert Schad.

Robert Schads tonnenschwere Skulpturen, die wie in den Raum gesetzte, abstrakte Zeichnungen wirken © Willi Rainer
 

Im Rahmen der Ausstellungsserie „Alte Freunde“ widmet das Museum Liaunig heuer seine zweite Ausstellung, Alfred Klinkan, einem Pionier der „Neuen Malerei“ in Österreich. Es war eine Gegenposition zu den Formen der Performance-, Konzept- und Medienkunst. Auf diese wurde mit einer fast naiv scheinende Bildsprache reagiert, und wurden unbekümmert, mit leuchtendem Kolorit, heitere Bilder gemalt. Klinkan entwickelte daraus seine eigenwilligen „Malereispiele“. Der künstlerischen Einzelgänger kostete die Lust am Fantastischen aus und eröffnete dem Schauen eine von skurrilen Menschen und Tieren sowie von Tiermenschen und Menschentieren bevölkerte Wunderwelt. Und weil die zeichnerisch bestimmten Malereien um einen leicht zu erahnenden Erzählkern herum angelegt sind, nutzte er auch den Witz als erkenntniserhellendes Mittel. Manchmal ist es ein Changieren zwischen dem Spiel mit der Sprache und dem Bild.

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