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Bachmannpreis 2020Erster Lesetag: Verwaister Garten des ORF-Theaters in Klagenfurt

Während Jasmin Ramadan mit der ersten eingespielten - Lesung den diesjährigen Bachmann-Wettbewerb eröffnet, ist es im Garten des ORF-Theaters am Donnerstagvormittag geradezu gespenstisch still.

BACHMANN-PREIS: 1. TAG DES ONLINE-WETTLESENS
Erste Gäste beim Public Viewing im Lendhafen © APA/MICHAEL WALCHER
 

Während Jasmin Ramadan mit der ersten - eingespielten - Lesung den diesjährigen Bachmann-Wettbewerb eröffnet, ist es im Garten des ORF-Theaters am Donnerstagvormittag geradezu gespenstisch still. Wo sonst Hunderte Menschen den Lesungen und Jurydiskussionen zuhören, stehen zwei einsame Bachmann-Liegestühle in der Wiese. Publikum ist nicht zugelassen.

Ein Security-Mitarbeiter steht vor dem Eingang und wacht mit Argusaugen darüber, dass kein Unbefugter das ORF-Theater betritt. Im Garten ist eine Bühne aufgebaut, auf der gerade die Schriftstellerin Julya Rabinowich und der Kulturjournalist Heinz Sichrovsky eine Sitzprobe für den Kameramann absolvieren. Die beiden werden den Wettbewerb von Klagenfurt aus kommentierend begleiten. Organisator Horst Ebner ist froh, dass die Schaltungen funktionieren und alle Juroren online sind. Denn auch wenn in den vergangenen Jahren immer wieder technische Herausforderungen auf die Veranstalter zugekommen sind, so kompliziert wie dieses Jahr war es noch nie.

Fünf Gehminuten vom Landesstudio entfernt ist im Lendhafen ein Public Viewing angesagt. An diesem sonnigen Vormittag sind bereits zahlreiche Zuhörer eingetroffen, die sich mit Kaffee und Getränken versorgt, an den Tischen und in den Liegestühlen Ramadans Text anhören. Wie fast jedes Jahr haben die Organisatoren Wetterglück, von den angesagten Schauern und Gewittern ist zumindest am Vormittag weit und breit nichts zu sehen oder zu hören. Im Gegenteil, in der Sonne ist es schon ordentlich heiß.

 

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