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CARINTHIJA 2020Ein starkes Lebenszeichen in Rosegg und Völkermarkt

Während die mobile Schau ab 20. Juni in Völkermarkt zu sehen ist, startet am selben Tag in Rosegg das Brücken-Projekt von Gerhard Leeb.

Initiator des Brücken-Projektes: Gerhard Leeb © Attisani/KK
 

Mit der Bleiburger Deix-Ausstellung und einigen kleineren Veranstaltungen, etwa in St. Jakob im Rosental, ist die Jubiläums-Reihe „CarinthiJa 2020“ bereits seit einigen Wochen im Gange. Am 20. Juni soll es nun mit zwei Schlüsselprojekten fortgeführt werden. Nach dem vormittägigen Start (10 Uhr) der mobilen Ausstellung am Unteren Hauptplatz in Völkermarkt, steht nachmittags (ab 15 Uhr) in der Galerie Šikoronja in Rosegg die Eröffnung des Projektes „Brücken bauen – Gradimo mostove“ am Programm. In dessen Rahmen werden mehr als 30 Künstler, Literaten und Filmemacher rund ein Dutzend Drau-Brücken und drei Kraftwerke bespielen. Initiator Gerhard Leeb hat dafür sogar die Grenzen des Landes überschritten: „Mit der Teilnahme von Dravograd, dessen Geschichtsschreibung für das Jahr 1920 eine völlig andere ist als in Kärnten, gelang es uns, auch eine slowenische Stadt mit ins Boot zu bekommen.“ Der Kärntner Künstler Helmut Blažej und sein Dravograder Kollege Feliks Frühauf werden die dortige Brücke gemeinsam gestalten und am 25. Juni ihrer Völker verbindenden Bestimmung übergeben. In Rosegg werden Larissa Tomassetti und Gustav Januš für einen gelungenen Auftakt sorgen. Danach sollen im Wochenrhythmus die weiteren Veranstaltungsorte mit Konzerten, Lesungen und Performances ins Blickfeld rücken.
Die meisten der insgesamt 89 CarinthiJa-2020-Projekte sollen noch heuer über die Bühne gehen. „Einige Programmpunkte werden wir erst im Frühjahr umsetzen können“, so Kulturabteilungschef Igor Pucker. In Völkermarkt ist die mobile Ausstellung bis zum 12. Juli zu sehen. Die Termine für die weiteren Stationen müssen erst noch erarbeitet werden.

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