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Alexander Widner Wider das Geschwätz der Welterklärer

Wehmut und hintersinniger Witz prägen die Texte Alexander Widners. Ein neues Buch ist da, ein Theaterstück wartet auf den Probenbeginn.

Grantelnder Poet und Kinderfreund: Alexander Widner © JOHANNES PUCH
 

Eigentlich hätten vor wenigen Tagen die Proben zu seinem neuen Stück im Theater Halle 11 beginnen sollen. Die „Belle Epoque“ (so der Titel des Dramas) endete aber, bevor sie begonnen hatte – durch die wenig schöne „Epoche“ der weltumspannenden Epidemie. „Sie wird schon wiederkommen, die Belle Epoque“, meint Alexander Widner, „Es war aber eh eine unrühmliche Zeit. Die Belle Epoque gab es nur für die oberen Zehntausend, die anderen hatten einen Dreck!“ Dennoch provoziert die Ironie des Zusammentreffens von Stücktitel und aktuellem Zeitgeschehen ein vorbeihuschendes Lächeln in der Stimme des ewig grantelnden Poeten.

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