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Dokumentarfilmer Robert Schabus"Für mich ist dieses Europa ja sehr praktisch"

Der Kärntner Dokumentarfilmer Robert Schabus beleuchtet in seinem neuen Film „Mind the Gap“ – ab Donnerstag in den Kinos - die gefährlich wachsende Politikverdrossenheit in Europa.

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Paris als Schauplatz der Gelbwesten-Proteste war nur einer von vielen Schauplätzen der rund 60-tägigen Dreharbeiten für „Mind the Gap“, eine Produktion von Helmut Grassers Allegro-Film © APA/AFP/PASCAL LACHENAUD
 

Bauer unser“, Ihr letzter Film, war mit 92.000 Besuchern der zweiterfolgreichste österreichische Kinofilm des Jahres 2016. Kann man sagen, dass Sie damit Ihren Durchbruch als Dokumentarfilmer geschafft haben?
ROBERT SCHABUS: Es war ja mein erster Kinofilm und für mich völliges Neuland. Als der Film im Herbst 2016 in die Kinos kam, gab es gerade heiße Diskussionen über das Ceta-Handelsabkommen. Der Film befasst sich ja auch mit dieser Thematik und ist dann super gelaufen, besonders auf dem Land. Im Waldviertel hat ein s Kino eigens wieder aufgesperrt und viele Leute sind mit „Bauer Unser“ überhaupt zum ersten Mal im Kino gewesen. Der Film ist eine Auseinandersetzung mit dem System Landwirtschaft und hat versucht, den Bäuerinnen und Bauern auf Augenhöhe zu begegnen. Das ist, glaube ich, auch gelungen.

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