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klagenfurter ensemble"Der große Marsch" zeigt die Welt als irrwitziges Theater

Das ke-Theater beweist mit „Der große Marsch“, dass politisches Theater keinesfalls mit erhobenem Zeigefinger daherkommen muss.

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Exzentrisch, überdreht, laut: „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz im Klagenfurter Theater Halle 11 © Jagoutz/ke
 

Der an die Wand projizierte Satz „Die meisten Theaterleute sind (natürlich gibt es Ausnahmen) Arschgesichter“ lässt schon erahnen: Hier wird ordentlich ausgeteilt, und zwar in alle Richtungen. Am Anfang steht die Figur des Autors (gespielt von Simona Sbaffi) selbst auf der Bühne, reflektiert über die Art Stück, die er für seine Auftraggeber zu schreiben hatte. Etwas Politisches sollte es sein, über Widerstand, und es sollte einen aktuellen Bezug haben. Nichts da, bei solchen Anforderungen fühle er ein Unbehagen, gerade das Aktuelle laufe Gefahr, schnell wieder unaktuell zu sein. Und doch, oder gerade deshalb, ist das Stück sowohl politisch als auch widerständisch und geradezu hochaktuell.

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