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TodesfallDer bedeutende Flötist und Musikpädagoge Johannes Kalckreuth starb mit 82 Jahren

Mit Johannes Kalckreuth ist am 13. April der „Doyen“ der heimischen Flötenwelt verstorben. Wolfgang Puschnig, Walter Auer und viele andere lernten bei dem gebürtigen Münchner.

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Johannes Kalckreuth (1936 bis 2019) © KK
 

Schon früh zeigte sich die Begabung des Musikers, der am 11. August 1936 als Johannes Christian Berthold Graf von Kalckreuth in München zur Welt kam. Als junger Bub sang er lupenrein die Arie der Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte. Sein Vater war Kapellmeister, Dirigent, Komponist und Musikkritiker bei der Süddeutschen Zeitung und so geschah es, dass  der 8-Jährige bei den Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag von Richard Strauß im Jahr 1944 vom Vater in die erste Reihe geschoben wurde, um dem berühmtesten Komponisten seiner Zeit die Hand zu schütteln. In München genoss Kalkreuth eine umfassende humanistische und musikalische Ausbildung, neben Flöte spielte er hervorragend Klavier. Das Interesse für Bildung ließ bei ihm zeitlebens nicht nach, sowohl in flötistischer und kultureller Hinsicht als auch bei seinem Hobby, dem Erlernen der italienischen Sprache.

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