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Premierenkritik Akademietheater„Alles, was der Fall ist“ von Dead Centre: Wittgenstein und das Böse

Die Amokfahrt von Graz wird in „Alles, was der Fall ist“ zum Beispiel für die Unerklärbarkeit einer mörderischen Tat. Die Versuchsanordnung entlang wittgensteinscher Thesen mausert sich zum wenn schon nicht wort-, so doch bildgewaltigen Multimediatheater.

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„Alles, was der Fall ist“: multimediale Reflexion des Unsagbaren © Burgtheater / Marcella Ruiz Cruz
 

Ludwig Wittgensteins „tractatus logico-philosophícus“: einer dieser Geniebauten abendländischen Denkens, an dem sich schon Generationen abgearbeitet haben. Im Wiener Akademietheater hat sich – nach Publikumserfolgen wie der „Traumdeutung“ nach Freud und zuletzt "Die Maschine in mir" das britisch-irische Theater-Duo „Dead Centre“ nun das monumentale Werk vorgenommen. Allerdings nicht, um Wittgenstein zu deuten. Vielmehr unternehmen sie an seinen sprachphilosophischen Postulaten entlang den Versuch, das Unerklärliche zu erklären.

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