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Serie "Und was jetzt?"Corona-Verordnungen: "Wundere mich über Kollegen, die bei jeder neuen Regel habt Acht stehen"

Gudrun Maier im Interview über den Unfug in Sachen aktuelle Veranstaltungsverordnungen und den Grund, warum für ihr Performancekollektiv "Die Rabtaldirndln" bald „heilige Zeiten“ anbrechen.

Gudrun Maier, Rabtaldirndln: "Die neuen Regeln sind ein Irrsin, auch energetisch" © KLZ/Brugner
 

Veranstaltungen ohne fixe Sitzplätze dürfen seit Kurzem vor nur noch 10 Besuchern stattfinden, Sie mussten Ihre aktuelle Produktion „Die Stadt der Rabtaldirndln“ radikal umbauen. Klappt die Premiere heute im Wiener „brut“?
Gudrun Maier: Als die Verordnung herauskam, rief ich bei der Corona-Hotline des Kulturministeriums an und erhielt Bescheid, dass sich im Kulturbetrieb nichts ändert. Zwölf Stunden später erfuhren wir, dass Kulturveranstaltungen mit Familienfeiern und Vereinstreffen gleichgestellt sind und nur zehn Leute kommen dürfen. Ein Irrsinn. Wir haben dann in einem logistischen Kraftakt das Konzept der Produktion für Graz so umgestellt, dass wir wenigstens vor 20 Leuten spielen können. Heute im „brut“ sind es tatsächlich nur 10, weil wir aus künstlerischen Überlegungen wieder zu unserem ursprünglichen Konzept zurückgekehrt sind.

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