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AkademietheaterThomas Köcks "Antigone": Eine Abrechnung mit der Slim-Fit-Politik

Thomas Köcks "Antigone. Ein Requiem" am Akademietheater versetzt Sophokles' Tragödie in die Gegenwart und imitiert den politischen Sound der Gegenwart auf fast übelkeitserregend grandiose Weise.

++ HANDOUT ++ FOTOPROBE 'ANTIGONE. EIN REQUIEM'
Thomas Köcks "Antigone. Ein Requiem" am Akademietheater © APA/BURGTHEATER/MATTHIAS HORN
 

Zweite Premiere der beginnenden Burgtheatersaison: Nachdem Hausherr Martin Kušej am Freitag Calderóns "Das Leben ein Traum" als finstere Patriarchats-Tragödie inszeniert hatte, legte Regisseur Lars-Ole Walburg am Samstag mit der österreichischen Erstaufführung von Thomas Köcks Sophokles-Rekomposition "Antigone. Ein Requiem" zum Jahresthema "Politik der Körper" noch kräftig nach: Auf der Bühne des Akademietheaters verhandelt ein siebenköpfiges Ensemble eng an Sophokles' Tragödie entlang ein Zeitthema, das nicht erst seit Moria Brisanz erlangt hat.

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