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styriarte reloadedModifiziertes Festival mit Tripel-Kurzkonzerten

Es gibt sie, die „Geschenke der Nacht“, wie das Motto der heurigen styriarte lautet. Nur etwas kleiner in Form und Inhalt. Mathis Huber stellte am Freitag (29. Mai) der Presse und abends dem Publikum bei einem sogenannten „Aperó“ in drei Tranchen in der List-Halle die styriarte 2020 reloaded vor.

Andrés Orozco-Estrada dirigiert eine Pastorale.Soap und Arien aus Mozarts „Don Giovanni“ jeweils gleich sechs Mal © Photowerk/Werner Kmetitsch
 

„Als rettungsloser Optimist, der ich bin, war unser Modus immer: Wir spielen. Und wir machen das Beste aus der Situation“, unterstrich Mathis Huber bei der styriarte-Pressekonferenz. Bei der Reorganisation und Reduktion des ursprünglich 35, jetzt 22 Projekte umfassenden Festivals habe man versucht, so viele Programme wie möglich zu halten, und nur deren Form verändert. Szenische Produktionen gebe es allerdings keine. Somit auch kein Fux-Opernfest Vol. 3, das auf das 2021 verschoben wird. Mit dem Einakter „Gli Ossequi della Notte“ („Huldigungen der Nacht“), für den die Proben mit internationalen Künstlern schon Anfang Mai beginnen hätten müssen, wären die steirischen Festspiele am 19. Juni eröffnet worden. So geht es erst am 1. Juli los, mit konzertanten Ausschnitten aus der Oper des steirischen Barockmeisters und Vivaldis geisterhaftem Concerto „La notte“. Die Art, wie man dabei Alfredo Bernardini und recreationBarock erleben kann, wird (zumindest in der List-Halle, wo das Gros der Veranstaltungen stattfindet) zur notwendigen Regel der Abende:

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