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Wiener Schauspielhaus"kudlich in amerika": Dystopie mit Anlauf

Mit Anklängen an Rene Polleschs Verfahrensweise bringen Thomas Köck und Elsa-Sophie Jach im Schauspielhaus Wien Köcks „kudlich in amerika“ zur Uraufführung. Starker Premierenapplaus.

Bauernbefreier Hans Kudlich wird „James Dean“ © MATTHIAS HESCHL
 

Der junge österreichische Dramatiker Thomas Köck (Jahrgang 1986) ist ein wacher Zeitgenosse. Er kümmert sich in seinen Stücken um gesellschafts- und umweltpolitische Themen. Und heimst dafür reichlich Preise ein. 2918 und 2019 konnte er für „paradies spielen“ und „atlas“ den jeweils mit 15.000 Euro dotierten Mühlheimer Dramatikerpreis abholen. 2016 bekam er für „Kudlich – eine anachronistische Puppenschlacht“ den Preis der österreichischen Theaterallianz, dem auch das Klagenfurter Ensemble angehört. Dieses geschichtspessimistische Stück, der erste Teil seiner „Kronlandsaga“, wurde im Spätherbst 2016 in Schauspielhaus Wien in der Regie von Marco Storman uraufgeführt. 2018 kam am Thalia Theater Hamburg „dritte republik – eine vermessung“, der dritte Teil der „kronlandsaga“ in der Regie des Autors und der Regisseurin Elsa-Sophie Jach heraus.

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