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Daniel Barenboim in SalzburgDer Maestro in Plauderlaune

Der Meister: Dem Anschein nach immer in Bewegung, immer atemlos. Aber zur Festspielzeit, in der Salzburger Galerie Budja, nahm sich Daniel Barenboim über dreißig Minuten Zeit. Zum Atmen und zum Plaudern. Anlass: Die Veröffentlichung des neuen Albums „Mozart: Piano Trios" sowie sein letztes Festspielkonzert 2019.

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Derzeit in Salzburg und mit neuer CD: Dirigent und Pianist Daniel Barenboim © Krause/DG
 

Bei Mozart funkte es früh in Daniel Barenboims Künstlereben. „Meine Großmutter", erinnert sich der Maestro, "dürfte schon was geahnt haben. Wenn ich als Kind am Klavier Beethoven spielte, meinte sie: ‚Spiel lieber Mozart…'" Barenboim wurde in Buenos Aires geboren, kam aber bis zu seinem 9. Lebensjahr nie von dort weg. Salzburg wurde dann seine erste Begegnung mit Europa: "Eine Zeit, die ich nie vergessen werde. Ich kam und habe viele Möglichkeiten genützt, habe zugehört, zugehört, zugehört. Im heutigen Haus für Mozart."

Zwei Jahre später erlebte er, wie der Schweizer Edwin Fischer Mozart-Konzerte spielte und vom Flügel aus dirigierte: "Vielleicht war es ganz natürlich für einen damals Elfjährigen wie mich, dass ich sagte: Genau das möchte ich auch machen. Fischer hat mir aber einen Rat gegeben: ‚Wenn du Mozart vom Klavier aus dirigieren willst, solltest du Dirigieren lernen. Ich habe es nicht gemacht, und das bereue ich bis heute!‘“ Jung-Barenboim nahm den Ratschlag an. Und wo lernte er es? Klar: Am Mozarteum in Salzburg. Bei Igor Markevitch: "Da war ich elf, zwölf Jahre alt".

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