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Radikale VerjüngungBayreuth: Österreicher wird neuer "Ring"-Regisseur

Ein fundamentaler Generationenwechsel steht den Bayreuther Festspielen bevor. Valentin Schwarz wird 2020 Richard Wagners "Ring des Nibelungen" inszeniert. Die Produkton wird vom Finnen Pietari Inkinen dirigiert.

Valentin Schwarz (links) mit Bühnenbildnder Andrea Cozzi. Schwarz hat den letzten Regiewettbewerb "Ring.Award" in Graz 2017 gewonnen. 2020 debütiert er in Bayreuth © Lupi Spuma
 

Der junge österreichische Regisseur Valentin Schwarz (Jahrgang 1989) wird Richard Wagners vierteiliges Mammutwerk "Der Ring des Nibelungen" 2020 bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth inszenieren. Auch am Pult gibt es einen Generationenwechsel, wie Festspiel-Chefin Katharina Wagner mitteilte.

Valentin Schwarz hat bisher in Darmstadt, Wien und Köln Inseniert. In Montpellier hatte im Februar seine Inszenierung von Donizettis "Don Pasquale" Premiere. Mit dessen Regiekonzept gewann er 2017 den "Ring.Award" in Graz. Beim Wettbewerb für Regie und Bühnenbild setzte er sich gemeinsam mit Andrea Cozzi durch.

Valentin Schwarz und Andrea Cozzi 2017 in Graz. Foto © Lupi Spuma
Der Finne Pietari Inkinen (Jahrgang 1980) wird die vier Opern "Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung" dirigieren. Im Jahr 2021 soll dann erstmals in der Festspielgeschichte eine Frau in Bayreuth am Pult stehen, kündigte Wagner an. Sie werde eine Neuinszenierung der Oper "Der fliegende Holländer" dirigieren. Um welche Dirigentin es sich handelt, verriet die Festspielchefin nicht. Es wird gemutmaßt, dass es sich dabei um die Noch-Chefin der Grazer Oper, Oksana Lyniv, handelt.

Österreicher sind auch im neuen "Ring"-Ensemble stark vertreten: Günter Groissböck singt den Wotan, Andreas Schager den Siegfried.

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