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Premierenkritik "Oberon" am Theater an der Wien: Groteske Puppenspiele im Versuchslabor

Webers „Oberon“ reüssiert in der bunten, mitunter etwas überdrehten Inszenierung von Nikolaus Habjan in Wien mit groteskem Puppenspiel.

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Überlebensgroß: Elfenkönig Oberon im Theater an der Wien
Überlebensgroß: Elfenkönig Oberon im Theater an der Wien © (c) Werner Kmetitsch
 

Sein Kopf ist voller Glühbirnen. Mehrere Meter hoch ist er eine Mischung aus Kuschelmonster und Geisterbahngespenst mit langem, weißen Gewand: Das ist „Oberon, der König der Elfen“, zumindest so wie ihn Nikolaus Habjan in der letzten Oper von Carl Maria von Weber am Theater an der Wien (eine Koproduktion mit der Bayrischen Staatsoper aus 2017) sieht. Das Werk fristet im Gegensatz zum „Freischütz“ ein eher kümmerliches Dasein. Der Grund dafür liegt aber nicht an der Musik, sondern am Libretto. Das hat mit Shakespeare wenig zu tun, sondern kreist um eine abenteuerliche Heldenstory eines Hüon de Bordeaux und der Kalifentochter Rezia.

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