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Salzburger FestspieleMarkus Hinterhäuser will sich erneut als Intendant bewerben

Der Vertrag des Intendanten endet zwar erst 2021, die Stelle wird aber schon jetzt neu ausgeschrieben - Jubiläumsjahr 2020 soll ungestört von Personaldebatten ablaufen. Und Markus Hinterhäuser möchte verlängern.

Erfolgreicher Salzburg-Intendant möchte bis 2026 bleiben: Markus Hinterhäuser © APA/FRANZ NEUMAYR
 

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat in seiner Sitzung am Montag wichtige personelle Weichenstellungen vorgenommen. Aus Gründen der Planungssicherheit werde die Stelle des Intendanten umgehend ausgeschrieben, teilte das Festival per Aussendung mit. Markus Hinterhäuser habe dabei heute bejaht, sich gerne wieder bewerben zu wollen. Sein 5-Jahres-Vertrag läuft mit 30. September 2021 aus.

Zudem soll der mit 30. September 2020 auslaufende Vertrag von Festpiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler um drei Monate bis 31. Dezember 2020 verlängert werden. Ihre Funktion werde unmittelbar
nach den Jubiläumsfestspielen noch im September 2020 ausgeschrieben.

Mit den beiden Maßnahmen wolle das Kuratorium dafür Sorge tragen, dass die Festspiele 2019 und das Jubiläumsjahr 2020 ungestört von
Personaldebatten ablaufen können. Das Kuratorium begrüßte Hinterhäusers Wiederbewerbung "mit großer Freude". Lesen Sie hier ein Interview mit Hinterhäuser aus dem letzten Festspielsommer.

Im Mittelpunkt der Kuratoriumssitzung stand am Montag der
Rechnungsabschluss des Salzburger Festspielfonds für das
Geschäftsjahr 2017/18. Das gute finanzielle Ergebnis sei zum einen
dem Erfolg beim Kartenverkauf zu verdanken, andererseits auf die
strenge Kostendisziplin zurückzuführen, teilten die Festspiele mit.
Der erwirtschaftete Überschuss von 876.000 Euro werde nun
aufgeteilt: 200.000 Euro werden der Programmvorsorge für die
nächsten Festspieljahre zugeführt, 676.000 Euro fließen in die
Investitionsrücklage für die hohen finanziellen Erfordernisse für
die Generalsanierung der Festspielhäuser.

Außerdem legte das Direktorium am Montag eine erste Hochrechnung
des Kartenbüros vor. Alle Opernpremieren seien ausgebucht. Auch
Schauspiel und Konzert würden mit etwa gleich vielen Bestellungen
wie im Vorjahr Erfolg versprechen. Und für Pfingsten zeichne sich
wieder eine überwältigende Zustimmung für das von Cecilia Bartoli
erstellte Programm ab.

www.salzburgerfestspiele.at

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