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40. Wettbewerb in AthenSonja Šarić gewinnt Goldmedaille beim Maria Callas Grand Prix

Die aus Serbien gebürtige Sopranistin Sonja Šarić (27), Mitglied des Opernstudios der Oper Graz, wurde in Athen mit dem 1. Preis (10.000 Euro) und der Goldmedaille ausgezeichnet.

Siegreich in Athen: Sopranistin Sonja Šarić © Oper Graz/Rainer Köhl
 

Der Maria Callas Grand Prix wurde 1977 in Athen gegründet, um junge Gesangstalente vor den Vorhang zu holen und zu fördern. Seit damals wird jedes Jahr im Kulturzentrum „Athenaeum“ ein Wettbewerb zu Ehren der großen griechischen Operndiva (1923 - 1977) veranstaltet. Die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen dabei über eine dynamische Persönlichkeit, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, Bühnenpräsenz und ein breites Repertoire verfügen sowie die Fähigkeit besitzen, mit den unterschiedlichen Anforderungen bei öffentlichen Auftritten umgehen zu können.

Sonja Šarić, Mitglied des Opernstudios der Oper Graz, wurde bei der 40. Auflage des Grand Prix von der hochkarätigen Jury um Präsidentin Cheryl Studer und Renato Bruson mit dem 1. Preis (10.000 Euro) und der Goldmedaille ausgezeichnet.

Die 1990 in Serbien geborene Šarić debutierte 2013 bei den Salzburger Festspielen, 2014 bei den Festspielen in Baden-Baden, und im Dezember 2014 folgte ihr Debut am Theater von Ostrava in der Titelpartie von Donizettis „Maria Stuarda“. 2011 sang sie die Gräfin in „Le nozze di Figaro“ bei der Sommeroper in Bamberg.


Sonja Šarić ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und erhielt u. a. den Preis für die beste Mozart-Arie, den Publikumspreis sowie den Ersten Preis in der Kategorie „Nachwuchs-Sänger“ beim Internationalen Antonín-Dvořák- Gesangswettbewerb 2012. Seit 2009 studiert sie Sologesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Snežana Stamenković.


Neben ihrem Opern-Repertoire von Bellini, Charpentier, Mozart, Stravinsky, Verdi und Wagner begeistert sie sich besonders für das Operetten-Repertoire von Kálmán, Lehár und Strauß. Ihr Konzertrepertoire umfasst Bach (Messe in h-Moll, „Johannes-Passion“, „Weihnachtsoratorium“), Händels „Judas Maccabaeus“, Mozart-Messen und Vivaldis „Gloria“. 2014 gab sie ihr Japan-Debut mit Beethovens Symphonie N° 9. Sonja Šarić widmet sich auch intensiv dem Liedgesang, vornehmlich Schubert, Debussy, Rachmaninow und Richard Strauss.


Seit der Saison 2016/17 ist sie im Opernstudio der Oper Graz und sang hier u. a. Clotilde („Norma“) und Annina („La Traviata“). 2017/18 ist sie als Inez („Il Trovatore“), Gräfin Almaviva („Le nozze di Figaro“), Ygraine („Ariane et Barbe-Bleue“) und Madame Cortese in „Il viaggio a Reims“ zu erleben. Am 5. Oktober gab Sonja Šarić in der Oper Graz in „Il Trovatore“ ihr Rollendebut als Leonora.

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