Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Diagonale-EröffnungFestival-Auftakt: Ein Plädoyer für Poesie und Experimentierfreude

Die Diagonale 2019 ist eröffnet. Mit einem Aufruf zu mehr Genauigkeit in der Kunst im Angesicht politischer Schieflagen – und mit dem Großen Schauspielpreis für Birgit Minichmayr.

Birgit Minichmayr freut sich über das Kunstwerk "Golden Balls" von Ashley Hans Scheirl © Jürgen Fuchs
 

Volles Haus in der List-Halle: Das kennt man inzwischen, wenn Österreichs Filmszene in Graz das heimische Kino feiert. Statt zum Routineakt geriet die Eröffnung der Diagonale am Dienstagabend aber durchaus zum kulturpessimistischen Deeskalationsversuch: Die Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber stellten in ihrer Eröffnungsrede das Festival nicht nur unter den Ehrenschutz „von Humanität, Egalität, Geschwisterlichkeit und Solidarität“, sie forderten auch zum Nachdenken auf, was die Kunst eigentlich noch ausrichtet angesichts nationaler Verengung, Fake News und „alternativer“ Wahrheiten in Zeiten polarisierter Gesellschaften und demokratischer Erosion.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren