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Kultursommer International Der Festivalreigen von A(vignon) bis Z(ürich)

In der Sommerzeit laden in Österreich landauf, landab die Festivals zu Kunstvergnügen. Wer hingegen den Kunstgenuss mit einer Auslandsreise verbinden möchte, der hat weltweit mehr als genügend Optionen in den kommenden Wochen und Monaten zur Verfügung. Ein Blick auf die internationalen Festivals.

"Carmen"-Inszenierung von Dmitri Tcherniakow in Aix © Patrick Berger/Aix
 

 A

FESTIVAL D'AIX-EN-PROVENCE: Ein Fixpunkt jeder hochsommerlichen Kulturplanung ist das Festival d'Aix-en-Provence in Frankreich (3. bis 22. Juli). Der Opern- und Konzertreigen umfasst heuer neben einer "Carmen"-Inszenierung von Dmitri Tcherniakow oder Strawinskis "The Rake's Progress" auch eine Uraufführung: "Pinocchio", eine Zusammenarbeit von Joel Pommerat und Philippe Boesmans, hat im Grand Theatre nicht zuletzt eine heimische Komponente zu bieten, wird doch das Klangforum Wien die musikalische Umsetzung übernehmen. (http://festival-aix.com)

FESTIVAL D'AVIGNON: Zum 71. Mal geht heuer das Festival d'Avignon (6. bis 26. Juli) über die Bühne, und das Programm zeigt sich wie gewohnt üppig, stehen doch nicht weniger als 50 Produktionen an 21 Tagen an. Neben einem umfangreichen Filmangebot gibt es etwa Jean Genets "Die Zofen" (Regie: Katie Mitchell), während Frank Castorf für sein Projekt "Die Kabale der Scheinheiligen. Das Leben des Herrn de Moliere" Texte von Bulgakow, Moliere und Fassbinder verknüpft. Die Auftaktpremiere kommt von Satoshi Miyagi, der Sophokles' "Antigone" in neue Gewänder hüllt. (www.festival-avignon.com)

B

BAYREUTHER FESTSPIELE: Bei den Bayreuther Festspielen eröffnet man heuer die 106. Ausgabe am 25. Juli mit der Neuinszenierung der "Meistersinger von Nürnberg" durch den Intendanten der Komischen Oper Berlin, Barry Kosky, wobei der Wiener-Symphoniker-Chefdirigent Philippe Jordan am Pult schwitzen wird. Ansonsten gehören Frank Castorfs "Ring"-Iszenierung aus 2013, der von Hügel-Chefin Katharina Wagner 2015 vorgelegte und viel kritisierte "Tristan und Isolde" mit Wagner-Apologet Christian Thielemann und Uwe Eric Laufenbergs im Vorjahr präsentierten "Parsifal" zum Festspielreigen von Bayreuth. (www.bayreuther-festspiele.de)

BEETHOVENFEST BONN: "Ferne Geliebte" lautet das Motto des diesjährigen Beethovenfests Bonn. Von 8. September bis 1. Oktober widmet sich die Geburtsstadt des Komponisten ihrem weltberühmten Sohn, wobei nicht zuletzt das Liedschaffen im Fokus steht. Das Eröffnungskonzert bestreitet Waleri Gergijew mit dem Mariinsky Theatre Orchestra, weiters sind so namhafte Proponenten wie Khatia Buniatishvili, Mojca Erdmann oder die Musicbanda Franui zu erleben. (www.beethovenfest.de)

BENICASSIM: Das Benicassim in der gleichnamigen spanischen Stadt nördlich von Valencia gehört zu den bekanntesten Popfestivals auf europäischen Boden. Schon seit Jahren trifft sich hier, was gut und trendy ist. Von 13. bis 16. Juli umfasst das diesmal zeitgenössischen R'n'B von The Weeknd, altgediente Indie-Helden wie The Jesus And Mary Chain oder aber eine Prise Funk von den Red Hot Chili Peppers. (http://fiberfib.com)

C

CORK MIDSUMMER FESTIVAL: Theater, Literatur, Tanz, Zirkus, Oper, Musik: An Auswahlmöglichkeiten mangelt es beim Cork Midsummer Festival (16. bis 25. Juni) keineswegs. Das irische Festival bietet mit "Neon Western" eine Mischung aus Theaterabend und Raveparty, hinterfragt mit "Front of House" Konventionen des Musiktheaters und präsentiert mit Luke Jerrams "Museum of the Moon" eine riesige Skulptur des Himmelskörpers. Wem überdachte Darbietungen ein Dorn im Auge sind, der kann etwa zum Picknick in den Fitzgerald's Park pilgern oder dem Open-Air-Konzert "Fleischmann In The Glen" lauschen. (www.corkmidsummer.com)

D

DEICHBRAND: Als Festival an der Nordsee ist das Deichbrand (20. bis 23. Juli) keineswegs nur Connaisseuren der hanseatischen Küche ein Leckerbissen. Das nahe Cuxhaven stattfindende Spektakel hat immerhin ein kleines Best-of der internationalen Indie-Szene im Angebot - von Placebo über Billy Talent bis zu AnnenMayKantereit. Das man im Norden auch die Wiener Kost nicht verschmäht, beweisen die Burschen von Wanda, die sich recht hoch in der Line-up-Hierarchie wiederfinden, direkt neben dem Linzer Parov Stelar. (www.deichbrand.de)

E

EPIDAURUS FESTIVAL: Ein Gruß von Süd nach Nord: Das griechische Epidaurus Festival, das bis in den Spätsommer ein umfangreiches Programm bietet, veranstaltet in seiner Kernzeit einen "Tribute to Volksbühne". Das Berliner Haus, das künftig von Oliver Reese geleitet wird, bringt drei große Produktionen nach Athen, darunter Castorfs Festwochen-Koproduktion von Dostojewskis "Der Spieler". Ergänzt wird das Aufgebot durch Meisterklassen, DJ-Sets, Filmaufführungen und Diskussionsabende. (http://greekfestival.gr/en)

EDINBURGH INTERNATIONAL FESTIVAL: Eine Stadt im Ausnahmezustand: Im Sommer wird in der schottischen Hauptstadt Edinburgh an allen Ecken und Enden gespielt, musiziert, getanzt und diskutiert. Das Herzstück der Vielzahl an Festivalaktivitäten ist dabei das Edinburgh International Festival, das heuer von 4. bis 28. August beispielsweise mit einer "Macbeth"-Produktion des Turiner Teatro Regio aufwartet, Mozarts "Don Giovanni" durch das Budapest Festival Orchestra unter Ivan Fischer erklingen lässt, aber auch zeitgenössische Künstler wie PJ Harvey nicht vernachlässigt. (www.eif.co.uk)

F

FRINGE FESTIVAL: Im bunten Festivalzirkus von Edinburgh sticht das Fringe Festival heuer insofern hervor, als die Ausgabe im August das 70-Jahr-Jubiläum markiert. Das traditionelle Motto "Defying the norm" (in etwa: der Norm trotzen) wird dabei nach Herzenslust erfüllt, stehen doch höchst unterschiedliche Acts und Performances nebeneinander. Wer sich durch das ganze Programm ackern will, braucht Zeit: Nicht weniger als 236 kleinbedruckte Seiten wollen bearbeitet werden. (www.edfringe.com)

G

GLYNDEBOURNE FESTIVAL: Nach Eigendefinition eines "der feinsten Opernhäuser" findet sich in einer Gartenidylle im englischen Sussex. Hier hat John Christie vor mehr als 80 Jahren den Grundstein zum Glyndebourne Festival gelegt. Bei der diesjährigen Ausgabe, die sich noch bis Ende August spannt, kommen Opernfreunde in den Genuss von Stücken wie Verdis "La Traviata" (Regie: Tom Cairns) oder Mozarts "La Clemenza di Tito", von Claus Guth auf der Bühne eingerichtet. Ein weiteres Schmankerl ist die Weltpremiere von Brett Deans Oper "Hamlet" nach dem Shakespeare-Klassiker. (www.glyndebourne.com)

GLASTONBURY FESTIVAL: Wer als Popmusikfan etwas auf sich hält, sollte zumindest einmal beim Glastonbury Festival im englischen Somerset vorbeigeschaut haben. Jahr für Jahr geben sich hier die Stars Mikrofon und Gitarre in die Hand. Von 21. bis 25. Juni gastieren britische Größen wie Radiohead oder Ed Sheeran, sorgt Katy Perry für einen zuckersüßen Popanstrich, während die Foo Fighters eher breitbeiniger Gitarrenarbeit zugetan sind. Aber auch Rap-Schmankerl wie Run The Jewels oder Songwriter-Perlen von Laura Marling darf man sich erwarten. (www.glastonburyfestivals.co.uk)

H

HOLLAND FESTIVAL: Bereits seit Anfang Juni lockt das Holland Festival in Amsterdam, das noch bis Ende des Monats bildende Kunst mit Tanz, Musik und Oper zusammenführt. Bereits aus Wien bekannt sind Produktionen wie Saint Genets "Promised Ends" oder Romeo Castellucci "Democracy in America", Ivo van Hove ist neben "Obsession" auch mit Strauss' "Salome" vertreten. "Alles Wieder Gut" versprechen hingegen Franui mit Florian Boesch und Jonas Dahlberg. (www.hollandfestival.nl)

HIGHFIELD: Handgemachter Musikspaß aus der Umgebung? Das scheint die Kernkompetenz des Highfield Festivals (18. bis 20. August) nahe Leipzig zu sein. Zwar hat der Open-Air-Reigen internationale Acts wie Placebo oder Billy Talent im Angebot, ist aber eigentlich ein Schaulaufen der (ziemlich erfolgreichen) deutschen Pop- und Rockmusik jüngerer Tage. Von Casper über die Beginner und Kraftklub bis Silbermond, Clueso und die unverwüstlichen Toten Hosen reicht das Aufgebot. Und ja, das kann sich durchaus sehen und hören lassen. (www.highfield.de)

I

INTERNATIONALE HERRENCHIEMSEE FESTSPIELE: "Von Gott und Göttern" lautet das gar nicht profane Thema der Internationalen Herrenchiemsee Festspiele (18. bis 30. Juli), die sich auf "barocke Wege" begeben wollen. Auf dem Programm steht u.a. Bachs "Johannes-Passion", Bruckners 8. oder ein Abend ganz im Zeichen von Monteverdi. Schon eher weltlich hört sich der Titel des Arienabends "Baroque Twitter" an, mit Werken von Vivaldi oder Hasse. (http://herrenchiemsee-festspiele.de)

J

JUGEND THEATER FESTIVAL SCHWEIZ: Zum vierten Mal bietet das Jugend Theater Festival Schweiz von 6. bis 10. September die Möglichkeit zum Netzwerken der Jugendbühnen in unserem Nachbarland. Die jungen Theatermacher treffen dabei in Aarau auch auf internationale Kollegen. Zu erleben gibt es heuer eine Adaption von Michael Endes "Momo" oder eine Bühnenversion von David Grossmans Roman "Wohin du mich führst". (www.jugendtheaterfestival.ch)

K

KILKENNY ARTS FESTIVAL: In die beschaulichen Straßen der irischen Kleinstadt Kilkenny führt das Arts Festival (11. bis 20. August). Und die ersten Ankündigungen machen deutlich, das zwischen dem Schloss, der örtlichen Brauerei und der St. Canice's Cathedral wieder vieles Platz hat: Eigene Schwerpunkte widmen sich heuer Schubert und Händel, die aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet werden. Dabei nehmen sich etwa Benjamin Appl und James Baillieu der "Winterreise" an. Das vollständige Programm folgt Ende Juni. (www.kilkennyarts.ie)

L

LUCERNE FESTIVAL: Das Lucerne Festival wird am 11. August vom Festivalorchester unter Riccardo Chailly mit einem Programm zu Richard Strauss eröffnet. Bis 10. September steht der Klassikreigen unter dem Motto "Identität", wobei man sich auch gesellschaftspolitischen Fragestellungen wie Migration und Globalisierung annehmen will. Insgesamt stehen mehr als 100 Konzerte an, Composer-in-Residence ist Niederländer Michel van der Aa, in dessen Musiktheaterwerken moderne Technologien eine zentrale Rollen spielen. (www.lucernefestival.ch)

LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE: Amerikanische Träume, afrikanische Gesänge oder Big-Band-Sounds: Die Ludwigsburger Schlossfestspiele geben sich bis Mitte September von ihrer abwechslungsreichen Seite. Tanz von Alain Platel, alte Musik von Isabelle Faust oder Jazziges von zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker sind nur einige der vielen Angebote. (www.schlossfestspiele.de)

M

MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE: "Oper für alle" heißt es bei den Münchner Opernfestspielen im Juni und Juli: Neben dem so betitelten Eröffnungskonzert, das vorwiegend die russische Opernliteratur bedient, steht mit "[Catarsi]" vom Agora Musiktheaterkollektiv eine Uraufführung an und erklingt mit "Two Inger Christensen Songs" von Hans Abrahamsen ein Auftragswerk, das die Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters unter Kirill Petrenko neben Stücken von Hindemith und Korngeld aufführen wird. Daneben muss man auf die Klassiker, von der "Zauberflöte" bis "La Traviata", natürlich nicht verzichten. (www.staatsoper.de/opernfestspiele)

MONTREUX JAZZ FESTIVAL: In der 51. Auflage gibt sich das Montreux Jazz Festival (30. Juni bis 15. Juli) eklektisch wie eh und je: Die Genrebezeichnung im Titel ist eher der Tradition als einer Programmierung geschuldet, dafür hält der Konzertreigen mit Auftritten von Nicolas Jaar, Bonobo oder den Fleet Foxes echte Schätze aus dem Indie-Universum bereit. Aber klar, auch Jazz ist vertreten - etwa mit dem Österreicher Wolfgang Muthspiel oder Herbie Hancock. (www.montreuxjazzfestival.com)

O

CHOREGIES D'ORANGE: In Orange, 30 Kilometer nördlich von Avignon, hat sich ein römisches Theater erhalten, das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Bespielt wird die Anlage mit dem Opernfestival "Choregies d'Orange". Zwischen 19. Juni und 5. August finden hier bei Konzerten und Aufführungen 8.300 Besucher auf den Stufen der Anlage Platz. Zu sehen gibt es heuer unter anderem Verdis "Rigoletto" und seine "Aida". (www.choregies.fr)

P

PUCCINI FESTIVAL: Für seine 63. Ausgabe lädt heuer wieder das Puccini-Festival nach Torre del Lago, also in den Heimatort des Komponisten. Die spezielle Atmosphäre auf der Seebühne am Massaciuccoli-See unweit von Lucca zieht alljährlich Opernfreunde aus aller Welt an. Zwischen 14. Juli und 30. August gibt es heuer neben Klassikern wie "Turandot", "Tosca" oder "Madama Butterfly" auch die seltener gespielte "Rondine" zu sehen. Außerdem ist die Neue Oper Moskau zu Gast. (www.puccinifestival.it)

Q

FESTIVAL D'ETE DE QUEBEC: Das Festival d'ete de Quebec feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen - und das ordentlich. Bei dem Musikfestival im frankofonen Teil Kanadas stehen von 6. bis 16. Juli wieder zehn Bühnen für eine Million Festivalgäste offen, deren Auswahl von The Who über die Gorillaz, von Metallica über Melissa Etheridge, von Pink bis Pink Martini reicht. Als Draufgabe gibt es eine Ausstellung zu den vergangenen 49 Ausgaben. (www.infofestival.com)

R

RAVENNA FESTIVAL: Nur rund 100 Kilometer entfernt von Pesaro liegt Ravenna. Das dortige Festival ist bereits am 25. Mai in seine 28. Ausgabe gestartet, die noch bis 22. Juli dauert. Sie bringt Künstler wie Semyon Bychkow, das legendäre britische Smith Quartet oder Anne-Sophie Mutter in die geschichtsträchtige Stadt. (www.ravennafestival.org)

ROSSINI OPERA FESTIVAL: 1980 wurde das Rossini Opera Festival Pesaro in Gioacchino Rossinis Geburtsstadt gegründet. Von 10. bis 22. August gibt es an der Adria heuer als Neuproduktion "Le siege de Corinthe" in der Inszenierung der Katalanen La Fura dels Baus, zahlreiche Wiederaufnahmen sowie Konzerte zu sehen und hören. (www.rossinioperafestival.it)

RUHRTRIENNALE: Nicht in den Süden, sondern in den Norden muss man, will man die Ruhrtriennale besuchen. Intendant Johan Simons bringt zum letzten Mal von 18. August bis 30. September insgesamt 41 Produktionen an zahlreichen Orten des Ruhrgebiets heraus. Eröffnet wird das Festival in der Jahrhunderthalle Bochum mit der Neuinszenierung von Claude Debussys "Pelleas et Melisande" durch den polnischen Regisseur Krzysztof Warlikowski. (www.ruhrtriennale.de)

S

SAVONLINNA FESTIVAL: Im finnischen Savonlinna findet heuer das traditionsreiche Opernfestival von 7. Juli bis 4. August statt - und rückt Finnland anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Landes als unabhängige Nation in den Fokus. Deshalb eröffnet man die heurige Ausgabe mit zwei Werken des Komponisten Aulis Sallinen. Neben der Uraufführung von dessen "Burg im Wasser" und seinem "Kullervo" gibt es auf Burg Olavinlinna aber auch Klassiker des Genres wie eine Neuproduktion von Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" oder einen "Rigoletto", basierend auf David McVicars Inszenierung für das Londoner Royal Opera House, zu sehen. Flankierend sind Gastspiele des Moskauer Bolshoi-Theaters und des Teatro Real Madrid eingeplant. (www.operafestival.fi)

SZIGET FESTIVAL: Anderes Land, anderes Genre: Beim Sziget Festival auf der Donauinsel von Budapest treten heuer von 9. bis 16. August wieder Topstars auf, deren Spektrum von Jamie Cullum über Mando Diao bis zu Leningrad reicht. Im Vorjahr wurden knapp eine halbe Million Gäste in der ungarischen Hauptstadt begrüßt. (http://szigetfestival.com)

T

TOLLWOOD FESTIVAL: Beim Tollwood Festival im Olympiapark Süd in München kann man von 21. Juni bis 16. Juli wieder Spaß mit Engagement verbinden - klimabewusst, artgerecht und rockig. Einerseits rocken Künstler wie die heimischen Vertreter Seiler und Speer oder Parov Stelar die Bühne, während andererseits der "Markt der Ideen" über ökologische und kulturelle Projekte, Shiatsu oder Yoga informiert. (www.tollwood.de)

U

UZES DANSE: In der kleinen Gemeinde Uzes in der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon findet am kommenden Wochenende (17. Juni) das dem zeitgenössischen Tanz gewidmete Festival Uzes Danse seinen Abschluss - mit Szenegrößen wie Fabrice Ramalingom, Christophe Haleb oder David Wampach. (www.uzesdanse.fr)

V

VERONA OPERNFESTIVAL: In Verona startet das 95. Opernfestival in der Arena am 23. Juni mit Verdis "Nabucco" in der Regie von Arnaud Bernard. Bis 25. August stehen die Klassiker "Rigoletto", "Madama Butterfly" und "Tosca" sowie "Aida" in neuer (von La Fura dels Baus) und alter Inszenierung (aus 1913) auf dem Programm. Und Placido Domingo schaut zu einem Zarzuela-Abend am 21. Juli im römischen Amphitheater vorbei. (www.arena.it)

W

KUNSTFEST WEIMAR: Das Kunstfest Weimar ist heuer ab 18. August tiefrot. Im Zentrum des Programms bis 3. September steht dieses Mal der Kommunismus - anlässlich 100 Jahre russische Oktoberrevolution. Da reicht die Würdigung von der Lesereihe "Völker, hört die Signale" über ein Tanzprojekt von Sasha Waltz zur "Allee der Kosmonauten" bis hin zu DJ-Nächten. (www.kunstfest-weimar.de).

X

XANTEN SOMMERMUSIK: In der niederrheinischen Römerstadt Xanten lockt ab 7. Juli wieder die "Sommermusik" zu "Open Air mit Flair". Von Max Mutzke über Kabarettist Michael Mittermeier bis zu den Lochis am 16. Juli reicht hier das breite Spektrum. Und am 26. und 27. August laden rund 50 Künstler zum Kunstfest KleinMontMartre in die historische Stadt. (http://xanten.de)

Y

YPERN HARDCORE: In Ypern, durch Giftgaseinsätze in den grausamen Flandernschlachten des Ersten Weltkriegs in die Geschichte eingegangen, gibt es wieder von 11. bis 13. August das Ieper Hardcore Fest. Im belgischen Städtchen reicht das Line Up von der japanischen Avantgardeformation Boris über die Altmeister von Crowbar bis zur Szeneinstitution Hatebreed. (www.ieperfest.com).

Z

ZÜRCHER THEATERSPEKTAKEL: In der Schweizer Metropole Zürich findet heuer wieder von 17. August bis zum 3. September das alljährliche Theaterspektakel statt, das bereits zum 38. Mal freie Gruppen aus aller Herren Ländern an den Zürichsee einlädt. (www.theaterspektakel.ch)

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