Buch der Woche Judith Hermann: "Daheim" in der irdischen Kiste

„Daheim“, der neue Roman von Judith Hermann, führt in eine Schweigewelt, in der Einsamkeit den Ton angibt.

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Freiwilliges Exil in der Einsamkeit: Judith Hermann © Labes/S. Fischer
 

Daheim bist du dort, wo nichts mehr auf dich wartet. So könnte das Leitmotiv für die Ich-Erzählerin lauten. Sie bleibt namenlos. Irgendwann im Verlauf der Geschichte, in der recht wenig geschieht und doch so viel passiert, erfährt man ihr Alter. Beiläufig erwähnt, als spiele es keine Rolle. 47 ist sie, irgendwelche Lebensträume sind ihr längst fremd geworden, auch Sehnsüchte sind eine Mangelware. Aber einen lang gehegten Wunsch erfüllt sie sich doch.

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