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Neuer RomanLiterarischer Spaziergang mit Gerhard Roth durch Venedig

Der Schrifsteller Gerhard Roth hat sein neues "Triptychon" in der Lagunenstadt angesiedelt. Wir sind mit ihm auf den Spuren dieser Romane durch Venedig gestreift.

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Gerhard Roth auf der Insel San Francesco del Deserto
Gerhard Roth auf der Insel San Francesco del Deserto © Melichar
 

Die wichtigen Bücher des Lebens findet man nicht, sie finden einen. Dafür muss der Zeitpunkt stimmen. Und der Ort. Bei einem seiner zahlreichen Streif- und Erkundungszüge durch die verschlungenen Eingeweide Venedigs stieß Gerhard Roth in der Buchhandlung „Acqua Alta“, in der unzählige durch das Hochwasser beschädigte Druckwerke lagern, auf ein stark mitgenommenes, aber noch immer beeindruckend schönes Buch. Es handelte sich um eine reich illustrierte Ausgabe von Dantes „Inferno“. Roth musste das Buch natürlich haben. Er bekam es. Der Kaufpreis: ein Euro.

Venedig, La Serenissima, die Allerdurchlauchteste. Noch geht es einigermaßen ruhig und gelassen zu in diesem touristischen Taubenschlag. Die Gondeln schaukeln schmatzend im dunklen Lagunenwasser, der morgens noch milchige Himmel zieht sich mittags sein blassblaues Frühlingskleid über, an der Riva degli Schiavoni klatschen die Vaporetti beim Anlegen an die Holzbohlen.

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