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Buch der WocheClemens J. Setz und der abenteuerliche Trip durch Sprachwelten

Der Vielsprachen-Virtuose Clemens J. Setz zeigt virtuos, wie abenteuerlich, klug und faszinierend Expeditionen durch die Sprachwelten sein können.

Spannende Sprachexpeditionen: Clemens S. Setz © LITERASEE
 

"Worte. Überlebende des Lebens, leisten ihm noch eine Weile Gesellschaft“, heißt es bei Samuel Beckett. Nun kann die Endzeit ruhig noch warten. Aber die Vorstellung, dass sich die Worte, Mäusen gleich, um den fürsorglichen Mäusekönig Clemens I. scharen, wissend, bestens bei ihm aufgehoben zu sein, besitzt schon einige Reize.
Zumal es erheblichen Wortzuwachs gab. Sechs Jahre lang beschäftigte sich Clemens J. Setz akribisch mit den sogenannten Plansprachen, künstlichen Sprachen also, die, man denke nur an Esperanto, oft den Anspruch auf Weltgeltung erhoben. Hinzugesellt sich mit „Bliss“ eine reine Zeichensprache, die Sprach- und Gehörlosen wertvolle Hilfe bei der Kommunikation leistet. Allein die Geschichte von Charles Blitz, dem ins KZ deportierten Entwickler der Bliss-Symbolics, würde Stoff für einen ungeheuerlichen Roman liefern.

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