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Buch der Woche Stefanie Sargnagel und die abgeblasene Weltrevolution

Turbulent, exzessiv, empathisch: In ihrem Debütroman „Dicht“ schildert Stefanie Sargnagel virtuos ihre wilden Jugendjahre.

Denkmal für die Randexitenzen: Stefanie Sargnagel
Denkmal für die Randexitenzen: Stefanie Sargnagel © ORF
 

Fallen deutsche Autoren auf die Nase, verfassen sie oft unverzüglich ein entbehrliches Werk über Bodengerüche. Auch die Wiener Multi-Artistin Stefanie Sargnagel (34) hat einige Bruchlandungen hinter sich, aber sie mündeten in wunderbare, unbändige Kreativität. Mit bissigen Statements, rhetorischen Kinnhaken und spontanen Aphorismen befeuert sie seit etlichen Jahren die sozialen Medien, nachzulesen in ihrem Buch „Statusmeldungen“. Nun schrieb sie, hochgelobt von Elfriede Jelinek bis Sibylle Berg, ihren ersten Roman. „Dicht“ ist ein autofiktionaler Rückblick auf die turbulenten und exzessiven Jugendjahre. Eine Coming-of-Ätsch-Story gewissermaßen.

Kommentare (3)
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cathesianus
2
2
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Wie wäre es,

Alois Brandstetters neues Buch "Lebensreise" vorzustellen?
Verdient mehr Aufmerkssmkeit als die Sargnagel, die sich schon selbst ins Rampenlicht drängt....

pescador
3
6
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kiffen , saufen, Revolution, Schulabbrecher...

Und sowas nennt sich Künstler... Ich würde eher Looser sagen.

GordonKelz
3
7
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DICHT bis zu den Ohren, kiffen , saufen,

Revolution, Schulabbrecher...und aus tausenden solcher wird eine halbwegs erfolgreiche Schriftstellerin.....
Wo bleiben all die anderen ?
Gordon Kelz