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Salman Rushdie"Es ist kultureller Wahnsinn, nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden"

Salman Rushdie tourt mit seinem Buch „Quichotte“ durch Europa. Den Mauerfall feierte er diesmal in Berlin mit. Ein Gespräch am Brandenburger Tor über die Transformation von Gesellschaften und die zunehmende Verrücktheit der Welt.

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Rushdie am 9. November an der Berliner Mauer
Rushdie am 9. November an der Berliner Mauer © Gebhardt
 

Herr Rushdie, Ihr neuer Roman „Quichotte“ hat ein hohes Tempo und wechselt ständig sein Erzähl-Universum. Das ist manchmal verwirrend.

SALMAN RUSHDIE: Es tut mir leid, dass Sie es schwierig gefunden haben. Aber ich wollte genau solch ein Buch, das im Laufe der Erzählung seine Natur ständig ändert. Wie leben in einer metamorphen Zeit. Die Dinge ändern sich schnell, oft auf schlitternde und verwirrende Weise. Es kann eine Liebesgeschichte, ein Spionageroman oder Sciencefiction sein und immer wechseln. Die Erzählung liefert dieses Gefühl der Transformation, in der wir gerade leben.

Kommentare (1)

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Sam125
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Lesenswert?

Herr Rushdie, ein großes Dankeschön für Interview in der Kleinen Zeitung!

Sie hatten es seit die Morddrohungen gegen ihre Person, auch nicht gerade leicht auf dieser Welt! Ich kenne ihr neuestes Werk noch nicht, aber ich werde es mir besorgen, denn alleine ihr Kommentar in der Zeitung, spricht auch mir aus meiner tiefsten Seele! Nochmals ein großes Dankeschön dafür!

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