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Nobelpreis für Peter HandkeDer Dichter im fragilen Palast der Worte

Peter Handke zu Ehren: Die Geschichte von einem, der auszog, die Sprach- und Literaturwelt zu erobern, und dabei auch den Umweg über die Provokation nicht scheute.

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Peter Handke
"Zurückeroberung der Welt": Peter Handke © Stefan Winkler
 

Wo anfangen, wo enden angesichts der enormen Fülle an Lebens- und Daseinsgeschichten, einer Vielzahl von Befunden über den Ist-, Soll- und Wunschzustand der Welt? Vielleicht mit einem kurzen, persönlichen Spiel der Erinnerungen. An jenen Dichter, der in der Mitte der 1960er-Jahre in einer Nische im Forum Stadtpark an einer reichlich betagten Schreibmaschine saß und stundenlang hoch konzentriert und völlig schreibbesessen eine Unzahl von Texten verfasste. Wie viele davon tatsächlich veröffentlicht wurden, vermag kein Mensch zu sagen, es ist auch nicht unbedingt wichtig. Was zählt und bleibt, ist das Bild von einem, der schon damals die Sprache zu seiner Bleibe machte.

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