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Mit 25.000 Euro dotiertStaatspreis für Europäische Literatur geht an Houellebecq

"Er schreibt klar, kompromisslos und präzise über Themen, die unsere europäische Gesellschaft bewegen und wesentlich verändern", umreißt Kulturminister Gernot Blümel, warum die Wahl auf den Franzosen fiel.

Michel Houellebecq
Michel Houellebecq © (c) APA/AFP/MIGUEL MEDINA (MIGUEL MEDINA)
 

Der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur geht heuer an den französischen Autor Michel Houellebecq (63). Das gab Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) am Mittwoch bekannt. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 26. Juli im Solitär der Universität Mozarteum Salzburg statt.

"Er schreibt klar, kompromisslos und präzise über Themen, die unsere europäische Gesellschaft bewegen und wesentlich verändern: von politischem Radikalismus und Terror über Biotechnologie bis hin zum Traum vom ewigen Leben. Houellebecq ist ein Schriftsteller, der niemanden kalt lässt, ein Romancier, der uns bewegt und zur Auseinandersetzung zwingt", gratuliert der Kulturminister. Erst im Jänner erschien unter großem PR-Rummel Houellebecqs neuer Roman "Serotonin".

Der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer europäischen Autorin bzw. eines europäischen Autors verliehen, das international besondere Beachtung gefunden hat. Das Werk muss auch in deutschsprachiger Übersetzung vorliegen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen der spätere Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano (2012), Mircea Cartarescu (2015), Karl Ove Knausgard (2017) und Zadie Smith (2018).

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