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70. Frankfurter Buchmesse: Wenn aus Büchern Säulen werden

Auf der Frankfurter Buchmesse, die heute ihre Pforten öffnet, wollen auch österreichische Vertreter neben dem Wert des Lesens die demokratischen Grundrechte betonen.

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Buchmesse Frankfurt
Von heute bis Sonntag ist Frankfurt das Zentrum der Buchwelt © APA/dpa/Silas Stein
 

Vom Dafürhalten. Wie wir die Freiheit in stürmischen Zeiten verteidigen“: Unter diesem Titel wird Frank-Walter Steinmeier heute auf der Buchmesse den neuen „Frankfurt Pavilion“ eröffnen, eine kokonartige Skulptur aus Bücherregalen. Die Diskussion des deutschen Bundespräsidenten mit Autoren benennt auch gleich eine der Zielvorgaben der 70. Ausgabe: Texte und Bücher in all ihren Formen sollen mehr denn je als tragende Säulen im Grundgerüst einer freien Gesellschaft be- und geachtet werden. Ein weiteres erklärtes Ziel der weltgrößten Fachmesse ihrer Art ist es, sich gegen „neurechte Vereinnahmungsversuche“ zu wehren – im Vorjahr hatten ja in Frankfurt (und im März bei der Leipziger Buchmesse) breitbrüstige rechte Verlage und die Auseinandersetzungen um sie für heftige Tumulte gesorgt.

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