Gelandet, gestrandet, versandet. So war es zumindest vor 20 Jahren. Damals erschien, ohnehin mit Verspätung, der Roman „Ferne Gestade“ in deutschsprachiger Version. Der Autor, Abdulrazak Gurnah, war in unseren Breiten weitgehend unbekannt, das Buch fand kaum Beachtung und verschwand bald wieder aus den Regalen der Buchhandlungen. Ganz anders verhält es sich beim zweiten Anlauf. Denn nun ist schlicht von Weltliteratur die Rede; übertrieben ist das nicht.